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Kritikpunkt: Mangelnde Transparenz
Dem immer wiederkehrenden Vorwurf, die offenen Fonds seien zu intransparent,
versucht Barbara Knoflach zu begegnen. Sie verweist auf die Vereinheitlichung der
Rechenschaftsberichte zur besseren Vergleichbarkeit der einzelnen Fonds, den
geschlossenen Beitritt der Branche zur DID Deutsche Immobilien Datenbank und als
drittes Element die Unterziehung zu einem Rating. Ihr Wunsch: Der gesamte Markt
möge sich dem DID anschließen. Das Moody's Rating ist in die Kritik geraten, da es
parteilich sein könnte, weil die Agentur sich ihre Dienste bezahlen lässt. Dem begegnet
sie mit dem Hinweis, dass Moody's eine unabhängige, internationale Gesellschaft sei,
die keine anderen Geschäftsfelder besetzt, also eine reine Ratingagentur ist.
Der Immobilienbrief-Fazit:
Offene Immobilienfonds sind trotz vieler Unkenrufe ein guter Weg, sich an großen
gewerblichen Portfolios zu beteiligen. Sie diversifizieren ihren Immobilienbestand
nach Nutzungsarten, nach Mietern und Mieten mit unterschiedlichen Laufzeitenverträgen
und Ländern. Sie sind als Vorsorge-Instrument für Alter und Familie ebenso geeignet wie
zur Sicherung des Lebensstandards. Spekulativ sind sie nicht, als Parkstation aufgrund
des in der Regel fünfprozentigen Ausgabeaufschlags ebenfalls nicht. Wer einen kurzfristigen
Anlagehorizont hat, sollte sich eine andere Investitionsform suchen. Wie schrieben wir in
"Der Immobilienbrief" Nr. 46: Richtig reich werden kann man mit offenen Immobilienfonds
nicht, richtig arm aber auch nicht.
Aus: Der Immobilienbrief
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