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Region entscheidet

Ist die Wohnimmobilie trotz demografischem Wandel auch auf lange Sicht eine gute Kapitalanlage oder wertbeständige Alterssicherung? Die Antwort: Jein. Denn es kommt immer mehr auf Qualität, Lage und Region an. Schon heute gibt es in einigen strukturschwachen Gebieten vornehmlich im Osten der Republik erhebliche Leerstände, weil Menschen in wohlhabendere Bundesländer abwandern, warnen die Experten von Deutsche Bank Research. Diese Tendenz wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken, und sich nicht mehr nur auf die neuen Bundesländer, sondern auch auf einige westdeutsche Gebiete erstrecken.

So wird beispielsweise in Bremen von 2000 bis 2020 die Bevölkerung um 9,2 Prozent abnehmen, prognostiziert die Studie. In Bayern werden hingegen 4,6 Prozent mehr Menschen leben. Auch auf sehr lange Sicht - bis 2050, wenn die deutsche Gesamtbevölkerung tatsächlich geschrumpft ist - werden die regionalen Unterschiede sehr ausgeprägt sein. In Zahlen: Bremen - minus 17,1 Prozent, Bayern - minus 3,3 Prozent. Thüringen wird der Prognose zufolge am stärksten betroffen sein: Hier werden im Jahr 2050 voraussichtlich fast 27 Prozent weniger Menschen leben als noch im Jahr 2000.

Da jedoch die Zahl der Hauhalte weiter steigt, weil die Anzahl der Personen pro Haushalt sinkt, wird der Bedarf an Wohnungen weniger stark rückläufig, beziehungsweise in manchen Regionen positiv sein. Beispiele (bis 2020): 12 Prozent mehr Haushalte in Bayern, ein Minus von zwei beziehungsweise einem Prozent in Thüringen und im Saarland.


 Mehr Platz pro Person Ost-West-Gefälle  

 
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